Abschied von Istanbul. Vor dem Bahnhof noch schnell einen Tuerken getroffen der deutsch spach. Er erzaehlte mir was ich alles nicht gesehen habe. 22 Uhr faehrt der Zug los. Mit mir im Abteil 3 schwedische Araber die in London wohnen, ein Oesterreicher und ein deutscher. Beide Lehrer. oh mein Gott. Der eine auch noch walldorf. Na das kann ja was werden.
Wir richten uns ein. Zu sechst im Abteil. Als ich in meiner Koje liege steigt schweisgeruch in meine Nase. Einer im Abteil hat also nicht geduscht. An den Fussgeruch habe ich mich schon gewoehnt.
4 Uhr frueh schlaegt jemand mit dem Schluessel an die Tuer. PASSPORT. OUT.STOP. Zwei Zuege zwei Linien.zwei Menschengruppen. Das erste mal merke ich das es auch in der Tuerkei kalt werden kann. Ohne Pullover verbringen wir 3 Stunden in der Pampa, koennen nicht begreifen was eigentlich los ist. Dann erloesung. Manfred bringt Vodka. Als es wieder hell wird koennen wir wieder in die Zuege.
Mein Fruehstueck besteht aus der billigsten wurst, dem billigsten frischkaese und dem billigsten Brot das ich finden konnte. Mit dem billigsten aus Deutschland nicht zu vergleichen. Wurst wie Plaste.
Eigentlich dachte ich Bulgarien sei EU: Drei Franzosen muessen wegen abgelaufenen Passport aus dem Zug aussteigen. Mitten in einem bulgarischem Kaff. Ich dankt Gott fuer meinen Pass.
Am Abend Rumaenien. Wir haben 4 Stunden Aufebthalt in wer-weiss-wo. Ein Franzose uebrig. Ich kaufe einen Kaffe und Weintrauben fuer einen Euro den ich noch habe. Franzose ist nett. Hat seine Familie mit 14 verloren. Gerade musste er seinen Urlaub abbrechen weil seine Freundin einen Unfall hate. Koma.
Ich lege mich schlafen. Wieder Passport zeigen an Grenze zu Ungarn. Am Morgen Sonne. Schoene Landschaft. Es sind nur noch wenige Stunden.
